Hilft Hypnose bei ALS? Probandin 2

Amyotrophe Lateralsklerose - Dokumentation einer Hypnosetherapie
 
 

Kerrys große Reise

In der Zwischenzeit habe ich Kerry natürlich mehrfach besucht. Zuletzt vor einigen Tagen um sie auf Ihre große Wunschreise einzustellen.

Großes Lob an Kerry, Ihre Eltern und alle, die das möglich gemacht haben.

 Auf nach NY!

 http://www.ksta.de/region/leverkusen/stadt-leverkusen/mit--queen-mary--in-die-usa-leverkusener-als-patientin-erfuellt-sich-ihren-lebenstraum-25292562

Behandler am 15.12.16 00:25, kommentieren

Kerrys große Reise

In der Zwischenzeit habe ich Kerry natürlich mehrfach besucht. Zuletzt vor einigen Tagen um sie auf Ihre große Wunschreise einzustellen.

Großes Lob an Kerry, Ihre Eltern und alle, die das möglich gemacht haben.

 Auf nach NY!

 http://www.ksta.de/region/leverkusen/stadt-leverkusen/mit--queen-mary--in-die-usa-leverkusener-als-patientin-erfuellt-sich-ihren-lebenstraum-25292562

Behandler am 15.12.16 00:23, kommentieren

Behandlung 28.04.15

Gestern habe ich wieder Kerry besucht.

Sie hatte gerade eine 6-tägige Berlinreise hinter sich gebracht und genossen. Ein Fußballspiel live im Stadion hatte sie ebenfalls zwischenzeitlich besucht. Dazu, so durfte ich erfahren, sind bereits 4 Urlaube für das laufende Jahr gebucht. Wenn ich da an die Anfänge unserer Arbeit denke, als keinerlei Mobilisierung möglich war - sehr erfreulich.

In der Behandlung ging es darum die Augen beweglich zu machen und die Gesichtsmuskeln zu stärken, damit die Kommunikation via PC funktioniert. Kerry war, wie immer, binnen Sekunden in tiefer Trance. Zunächst sollte sie sich fest vorstellen, wie sie ihre Augen stets bis zum Anschlag nach rechts und links bewegt. Damit ihr das Freude macht, suggerierte ich Ihr zunächst gutaussehende Männer, die an einem schönen Strand an ihr vorbeiflanieren, das Meer im Hintergrund, einen Sangria griffbereit neben sich. Um auch die Augengeschwindigkeit zu erhöhen, sah sie dann diesen gutgebauten Herren bei Federballspiel zu. Was sie genau gesehen hat, bleibt ihr Geheimnis, ein Dauerlächeln war unübersehbar. Dieses Lächeln, von Ohr zu Ohr und wie ins Gesicht gemeißelt sollte sie ebenfalls intensiv visualisieren. Ein Dauerlächeln, dass ihr die Gesichtsmuskeln schon wehtun... Diese visualisierten Bewegungen und Muskelanspannungen wurden dann als Ziel für einen angestoßenen Prozess festgelegt. Alles erforderliche und mögliche soll das Unterbewusstsein in die Wege leiten um diese Vorstellungen Realität werden zu lassen.

Da Kerry die Hypnose augenscheinlich sehr genoss, nahm ich zwar eine vorbereitende Ausleitung aus der Trance vor, überließ ihr aber den Zeitpunkt, zu dem sie die Hypnose beenden wollte. Als ich sie einige Minuten später ansprach, erfolgte noch keine Reaktion, die Hypnose war noch wirksam. Erst später, ich hatte noch einen kleinen anderen Auftrag, kam sie, von mir unbemerkt, zurück ins hier und jetzt.

 

Behandler am 29.4.15 19:26, kommentieren

Behandlung 28.04.15

Gestern habe ich wieder Kerry besucht.

Sie hatte gerade eine 6-tägige Berlinreise hinter sich gebracht und genossen. Ein Fußballspiel live im Stadion hatte sie ebenfalls zwischenzeitlich besucht. Dazu, so durfte ich erfahren, sind bereits 4 Urlaube für das laufende Jahr gebucht. Wenn ich da an die Anfänge unserer Arbeit denke, als keinerlei Mobilisierung möglich war - sehr erfreulich.

In der Behandlung ging es darum die Augen beweglich zu machen und die Gesichtsmuskeln zu stärken, damit die Kommunikation via PC funktioniert. Kerry war, wie immer, binnen Sekunden in tiefer Trance. Zunächst sollte sie sich fest vorstellen, wie sie ihre Augen stets bis zum Anschlag nach rechts und links bewegt. Damit ihr das Freude macht, suggerierte ich Ihr zunächst gutaussehende Männer, die an einem schönen Strand an ihr vorbeiflanieren, das Meer im Hintergrund, einen Sangria griffbereit neben sich. Um auch die Augengeschwindigkeit zu erhöhen, sah sie dann diesen gutgebauten Herren bei Federballspiel zu. Was sie genau gesehen hat, bleibt ihr Geheimnis, ein Dauerlächeln war unübersehbar. Dieses Lächeln, von Ohr zu Ohr und wie ins Gesicht gemeißelt sollte sie ebenfalls intensiv visualisieren. Ein Dauerlächeln, dass ihr die Gesichtsmuskeln schon wehtun... Diese visualisierten Bewegungen und Muskelanspannungen wurden dann als Ziel für einen angestoßenen Prozess festgelegt. Alles erforderliche und mögliche soll das Unterbewusstsein in die Wege leiten um diese Vorstellungen Realität werden zu lassen.

Da Kerry die Hypnose augenscheinlich sehr genoss, nahm ich zwar eine vorbereitende Ausleitung aus der Trance vor, überließ ihr aber den Zeitpunkt, zu dem sie die Hypnose beenden wollte. Als ich sie einige Minuten später ansprach, erfolgte noch keine Reaktion, die Hypnose war noch wirksam. Erst später, ich hatte noch einen kleinen anderen Auftrag, kam sie, von mir unbemerkt, zurück ins hier und jetzt.

 

Behandler am 29.4.15 19:21, kommentieren

Hypnose am 05.02.2015

Dirk war wieder da. Nachdem wir bei den letzten Malen immer andere Themen hatten wie Augen, Zehen, Erholung und Entspannung und Arbeit am BCI-System wollte Dirk jetzt den eigentlichen Kampf gegen die Krankheit wieder in den Mittelpunkt stellen. Denn das ist ja schließlich das Hauptziel. Nachdem Dirk Kerstin wieder gewohnt schnell in Trance versetzt hat, suggeriert er ihr einen Regler. Dieser Regler steht zur Zeit auf 100. Er soll dazu dienen die Symptome der Krankheit zurück zu regeln. Kerstin wurde aufgefordert den Regler auf 70 zurück zu stellen. Dann sollte sie sich vorstellen, was wieder alles möglich ist, z.B. das Bedienen des Computers mit den Augen oder leichte motorische Vebessungen an Armen und Beinen und eventuell sogar an der Atemmuskulatur. Das gefiel Kerstin sichtbar. Nun installierte Dirk eine Arretierung an dem Schalter bei dem Wert 90, so dass der Regler nicht auf 100 zurück kann. So soll eine leichte Verbesserung aller Symptome erreicht werden. Wir sind gespannt, was passiert. Als Kerstin wieder wach war, konnte sie sich auf jeden Fall an den Regler erinnern. Ich hatte den Eindruck daß das Zucken des rechten Mundwinkels jetzt etwas leichter geht. Das Zucken des rechten Wundwinkels ist das einzige, was ihr geblieben ist. Das ist die einzige für uns bemerkbare Bewegung. Nur darüber kommunizieren wir mit ihr. Ein Zucken bedeutet JA. Das ist sehr sehr schwer. Denn wenn sie müde ist oder sie etwas bedrückt, funktioniert das auch nicht mehr eindeutig. Andersherum lacht sie auch so. Wenn wir ihr eine Frage stellen und sie lacht dann, meinen wir sie sagt ja. Es ist so schön, dass sie ihr Lachen nicht verloren hat. Beim nächsten Mal wird Dirk sicher weiter runter regeln. Hoffentlich wirkt es.

als2 am 8.2.15 15:20, kommentieren

BCI vom 19.01. bis 23.01.2015

Eine weitere Woche mit Tests am BCI-System mit den Tübingern. Da das Prozedere mit der Kappe sehr lange und aufwendig ist und für Kerstin eine Belastung darstellt, wurden die Sensoren nur vorne am Vorderkopf angebracht. Die Sessions liefen ansonsten ab wie zuvor auch. Es konnten in der Woche keine signifikanten Verbesserungen festgestellt werden. Wir stellten nur fest, dass Kerstin am Nachmittag immer total geschafft war. Eventuell müssen wir größere Pausen einlegen und die Anzahl der Sessions pro Tag reduzieren. Eine weitere Erklärung für die Probleme könnten Kerstins dicke Haare sein. Beim nächsten Mal werden an 2-3 kleinen Stellen die Haare geschnitten. Das wird auf jeden Fall ihre Frisur nicht ruinieren und einen Versuch ist es wert.

als2 am 8.2.15 15:19, kommentieren

BCI vom 15.12. bis 19.12.

Die Tübinger waren wieder da zu weiteren Tests mit dem BCI-System. Wir haben weitere Fragen formuliert und die Kerstin präsentiert. Es sind viele Test erforderlich um ein eindeutiges JA und NEIN-Schema zu entwickeln. Die Sessions liefen wie im September ab. Dirk war am 18.12. wieder bei an einem Tag anwesend. Vor einer Session mit 3 x 20 Fragen hat er Kerstin hypnotisiert um ihre Konzentration auf die JA/NEIN-Antworten zu stärken. Es ist schwer zu beurteilen, ob die Ergebnisse besser als zuvor waren. Diese Tübinger waren insgesamt mit der Woche nicht ganz zufrieden. Der Professor meinte, Kerstin hat ein sehr vitales Gehirn, sie denkt sehr viel um die Antwort herum. Ihr „Ja“ oder „Nein“ sieht heute so aus und morgen anders. Es ist schwer daraus ein Schema abzuleiten. Weitere Versuche und Test werden folgen.

als2 am 8.2.15 15:17, kommentieren

Urlaub

18.11.2014 Da der Urlaub vor der Türe steht und Kerry viele Termine und Anwendungen hat, wollten wir diesmal nicht „arbeiten“. Die Hypnose sollte eine reine Entspannungs-hypnose sein. Das gelang auch. Kerry war anschließend total tiefenentspannt und ausgeglichen. Der Urlaub kann kommen.... 30.11. bis 06.12.2014 Urlaub in der Lüneburger Heide. Es war sehr kalt und wunderschön. Mit sehr vielen Weihnachtsmärkten und ganz viel Glühwein. Diesmal nicht nur per Vorstellung in Hypnose sondern direkt und real in den Mund. Hmmm lecker. In Hamburg haben wir das Musical „König der Löwen“ besucht, auch das war für uns ein besonderes Erlebnis. Nächstes Jahr planen wir mehrere Kurzurlaube, denn das tut so gut.

als2 am 8.2.15 15:11, kommentieren

Kerry...

.. machtg Urlaub. Sie ist mit ihren Eltern in der Lüneburger Heide und genießt den Weihnachtsmarkt - Schön!

Behandler am 5.12.14 17:01, kommentieren

Biathlon

25.09.2014 Vor eineinhalb Wochen fand das 3. Treffen des Vereins ALS Der Wunsch zu leben e.V. in Duisburg statt. Ich war mit meinen Eltern dort, es war sehr schön. Dirk hat einen Vortrag gehalten und im Anschluss wurden wir mit Fragen dazu gelöschert, weil Dirk auch meine Fortschritte erwähnte. Es war sehr schön, meine Erfahrungen an andere weitergeben zu können und ich hoffe, dass noch viele weitere diese tolle Möglichkeit der Hypnosetherapie nutzen werden. Nun zur Hypnose. Da meine Augen immer schwächer werden, wollen wir daran arbeiten. Wir mussten jetzt andere Zeichen vereinbaren, da die Kommunikation mit den Augen in Trance nicht geht. Aber ich kann noch ein wenig mit dem Mundwinkel zucken. Das wird dann als ja genommen. Ich sollte mich an die Zeit erinnern, als das mit der Eingabe per Augen noch sehr gut funktionierte. Ich sollte mich an schöne Worte erinnern, die ich so eingegeben habe. Das habe ich gemacht. Dann sollt ich mir vorstellen, wie ich meine häufigsten Worte schnell eintippe. Auch das hat gut geklappt. Dann hat Dirk den Vergleich zum Sport mir suggeriert. Das Ansteuern der Buchstaben und das Auslösen sollte ich mir wie im Biathlon vorstellen. Und so soll ich das weiterhin trainieren. Das ganze soll also eine Schießübung sein, die Spaß macht. Da war dann Alles für heute. Als ich wieder wach wurde, habe ich erst mal den Computer kalibriert. Als dann die Software startete, saß direkt mein erster Schuss. So schnell und gezielt habe ich schon lange kein Feld mehr ansteuern können. Ich werde weiter üben. Dann ganz erstaunlich, ich hatte am folgenden Samstag plötzlich Bewegungsdrang. Mein Papa hat das Motomed entstaubt (bestimmt schon 9 Monate nicht mehr benutzt) und aufgebaut und ich bin dann ein wenig Fahrrad gefahren. Training fürs Biathlon? Denn zum Biathlon gehört ja nicht nur Schießen.... Liebe Grüße. Eure Kerry

Kerry am 5.10.14 15:13, kommentieren

Hypnotisches Biathlontraining

Heute, am 25.09.14 ging es darum, Kerrys Augen zu trainieren, damit Ihr das Bedienen des Augengesteuerten Computers besser gelingt. Zu dem, so teilte mir eine Pflegekraft mit, war Kerry etwas faul geworden, was die körperliche Ertüchtigung angeht.

Zunächst führte ich Kerry  erneut zu einem früheren Zeitpunkt zurück, zu dem sie keine Probleme hatte den PC zu steuern. Ich ließ sie positive Erinnerungen aus dieser Zeit in den PC wiederholt eingeben. Dann führte ich sie zurück ins Hier und Jetzt und suggerierte die Mitnahme der damaligen Fähigkeiten zu dem heutigen Tag.

Nun suggerierte ich, dass Kerry von nun an gerne und regelmäßig "Biathlon" trainieren wird. 2 Übungen wurden suggeriert.

1. Schießen

Als Zielscheiben  fungieren die Buchstabentafeln des PCs. Geschossen wird in dem der ausgewählte Buchstabe durch Fixierung eingeloggt wird.

2. Laufen

Das Lauftraining findet mittels Pedometer statt.

 

Kerry  hat sofort einige Runden am "Schießstand" trainiert.

Nach Auflösung der Hypnose  gab ich nacheinander mehrere Buchstaben vor, auf die Kerry "schießen" sollte. Jeder Buchstabe wurde schnell fixiert und eingeloggt.

Am nächsten Tag hatte die Schießleistung wieder etwas nachgelassen, das Training führt Kerry aber fort. Nach Monaten hat sie erstmals wieder das Pedometer genutzt. Biathleten müssen eben trainieren ;-)

 

Hypnotiseur am 4.10.14 00:26, kommentieren

BCI vom 02.09. bis 08.09.

Vielen lieben Dank Dirk, dass Du das so genau beschrieben hast. Wir hatten vor einen eigenen Blog aufzumachen. Jetzt werden wir aber hier weiter berichten, wenn das für Dich ok ist. Im Vorfeld des Besuches sollten wir möglichst viele Fragen formulieren, eingeteilt in drei Kategorien: 1. Fragen, die Kerry eindeutig und immer mit JA beantwortet, 2. Fragen, die Kerry eindeutig und immer mit NEIN beantwortet und 3. offene Fragen, die Kerry mal mit JA und mal mit NEIN beantworten kann, je nach Situation, wie z.B. "Hast du gut geschlafen?" Ziel ist es, ein Muster der Hirnströme und Hirnaktivitäten bei JA und NEIN zu erkennen und diese voneinander abgrenzen zu können. Am 02.09. kamen dann Dr. Chaudhary, den wir bei seinem Vornamen Ujwal nennen durften und sein chinesischer Kollege Bin Xia, von uns Bin genannt. Beide sprechen nur ein wenig deutsch, aber da wir ganz gut englisch können funktionierte das ganz gut. Die ganzen Fragen wurden dann am ersten Tag aufgenommen und ins System eingespielt. Am Abend wurden dann Elektronen auf Kerrys Kopfhaut, an den Augen und am Mund befestigt, damit wurden die Aktivitäten während des Schlafes aufgezeichnet. Dieses wird dann in Tübingen ausgewertet. Am 03.09. bekam Kerry zum ersten Mal die Kappe aufgesetzt. Es wurden ihr abwechselnd wahre und falsche Sätze vorgespielt. Sie musste dann entsprechend JA oder NEIN denken und das ganz ausführlich und ganz feste. Ein Durchlauf hatte 20 Fragen. Das wurde noch 2 mal wiederholt und ihre Hirnaktivitäten und Blutströme aufgezeichnet. Dann gab es noch einen anderen Versuchsaufbau. Kerry wurde ein Bild mit einem abwechselnd blinkenden Feld (mal links, mal rechts) gezeigt. Das wurde dann mehrmals wiederholt. Auch dabei wurden ihre Hirnaktivitäten und Blutströme aufgezeichnet. Ergebnisse des Tages: 1. Durchlauf: 65%, 2. Und 3. 65% (75% und mehr sind das Ziel) 04.09. morgens Durchlauf mit den Fragen vom Vortag Am Nachmittags transferieren wir Kerstin in den Rolli, es werden 3 Sensoren am Hinterkopf befestigt und den Bildschirm mit den blinkenden Feldern gezeigt. Das wurde 3 mal wiederholt für je ca. 5 Minuten. Ergebnis: nicht auswertbar. Das kann an mehreren Faktoren gelegen haben: 1. Stress durch den Transfer, 2. da nur 3 Sensoren am Hinterkopf befestigt waren, kann es zu Fehlmessungen gekommen sein. 3. Kerrys zu dickes Haar (die Sensoren wurden nicht per Kappe, sondern nur ins Haar geklebt) Weitere Versuche werden später folgen. 05.09. 1. Durchlauf mit offenen Fragen, 2. und 3. Durchlauf mit den 20 JA/NEIN Fragen – Ergebnis: 65%. Daraufhin zum ersten Mal Fragen mit Feedback vom System: 55% Der Computer spricht nach jeder Frage das ausgewertete JA/NEIN aus. 06.09. 2 x 20 Fragen Ergebnis ok 65% dann 20 Fragen mit Feedback – Ergebnis 55% dann Mittagspause. Danach nochmals dasselbe Programm, diesmal ist es ok 75% bei den Fragen und 65% beim Feedback. 07.09. Kerry ist heute geschafft, ihr wird das zu viel. Deswegen heute nur 2 x 20 Fragen zum trainieren und dann 20 Fragen mit Feedback. Ergebnis war nicht so gut, was zu erwarten war. 50% Heute 08.09. 20 JA/Nein Fragen mit gutem Ergebnis, danach kam Dirk hinzu. Bericht darüber siehe in Dirks Blog-Eintrag. Ujwal war mit dem erreichten sehr zufrieden. Wir freuen uns schon auf den nächsten Termin im Dezember. Bis dahin finden einige Analysen statt, denn die ganzen Sessions wurden aufgezeichnet. Die zwei sind sehr nett und freundlich, es hat uns große Freude gemacht mit Ihnen zu arbeiten. Wir haben verschiedene Sessions per Video aufgezeichnet. Dieses Video werden wir bei Youtube einstellen und den Link hier nennen. Zudem werden wir interessante Links zu diesem Thema sammeln und ebenfalls hier einstellen.

1 Kommentar Kerry am 8.9.14 18:26, kommentieren

BCI (Brain-Computer-Interface) 2

Zunächst einmal durfte ich Dr. Chaudhary von der Uni Tübingen kennenlernen. Sein Forschungsgebiet ist die Entwicklung von BCI ( Brain-Computer-Interface ). Obwohl ich mich bestmöglich vorbereitet hatte, mussten Dr. Chaudhary meine Fragen zum Projekt sicherlich laienhaft angemutet haben. Er ging auf alle Fragen ein und konnte sogar meinen Anregungen interessantes abgewinnen und will zum nächsten Termin im Dezember sogar einer meiner Machbarkeitsfragen im Versuch nachgehen. Dazu später mehr.

Zum Versuchsaufbau

Kerrys Gehirnströme werden durch Elektroden abgeleitet und auf einem Laptop aufgezeichnet. Auf einem anderen Laptop werden die Blutflüsse im Gehirn aufgezeichnet.

Vom 1. Laptop werden zuvor aufgenommene Behauptungen abgespielt. Stimmt die aufgestellte Behauptung, so soll Kerry durchgehend und wiederholt „Ja“ denken. Bei falscher Aussage hingegen „Nein“ denken. Die richtigen Antworten sind ebenfalls im 2. Laptop hinterlegt.

Das Training läuft schon einige Tage. Zuerst wurde ein kompletter Testdurchgang ohne Hypnose durchgeführt. Die Auswertung des EEG’s wird erst in Tübingen vorgenommen. Der Computer wies am Ende eine Zuverlässigkeit von 65 % aus. D.h., dass 65% der ausgewerteten Antworten mit den hinterlegten Antworten übereinstimmten. Den identischen Wert hatte Kerry auch am gestrigen Tag mehrfach erreicht.

Nun habe ich Kerry in eine tiefe Hypnose geleitet und ihr suggeriert, dass sie nun jedes „Ja“ und jedes „Nein“ messerscharf formulieren und geradezu herausschreien soll. Zusätzlich habe ich das Unterbewusstsein (UB) direkt angesprochen und darum gebeten, Kerry dabei zu unterstützen. Wie zuvor muss auch hier die Auswertung des EEG’s abgewartet werden. Eindrucksmäßig nahmen Dr. Ujwal und ich aber Veränderungen in der Intensität der Kurvenveränderung wahr. Aber wie gesagt, das muss erst genau ausgewertet werden. An Laptop 2 waren aber signifikante Änderungen ablesbar. Zunächst einmal stieg die Trefferquote auf 75%. Zuvor waren ja mehrfach 65% erreicht worden. Ob die Steigerung belastbar ist, konnte nicht getestet werden, da nur 1 Testdurchlauf in Hypnose durchgeführt wurde. Fasziniert war Dr. Chaudhary aber von der Tatsache, dass der Blutfluss im Gehirn deutlich verlangsamt war. Eine Bewertung dieser Feststellung wird aber auch erst in Tübingen vorgenommen.

Ich habe sodann die Suggestionen nochmals verankert und Kerry „geweckt“.

Folgendes wurde noch thematisiert. Ich fragte, ob es möglich ist auf dem EEG zu erkennen, wenn Kerry eine Bewegung ausführen möchte. Das wurde von Dr. Ujwal bejaht. Meine Frage zielte darauf, dass Muskeln ja durchaus mittels elektrischer Stimulation aktiviert werden können. Wäre es möglich das empfangene EEG – Bewegungssignal in einen elektrischen Impuls umzuwandeln und mittels Elektrode am oder im Muskel auf diesen zu übertragen und somit die gewollte Bewegung umzusetzen? Dr.Chaudhary berichtete mir, dass das wohl denkbar ist und er es mit dem Chef, Prof.Dr.Dr.h.c, Birbaumer, besprechen werde. Er sagte zu, dass er im Dezember eine entsprechende Versuchsanordnung mitbringen wird und dass der Chef dann auch zugegen sein wird. Dann soll getestet werden, ob sich Bewegungen realisieren lassen. Die Stimulation würde dann von einem Decoder per aufgebrachter Elektrode an den Muskel geleitet. Denkbar wäre, bei erfolgreichem Test  ja dann sogar eine Implantation der Elektrode direkt in den Muskel. Weiter fragte ich Dr. Chaudhary, was er generell von der elektrischen Stimulation der Muskulatur hält, im Konkreten ging es mir um das Zwerchfell, welches ja hauptsächlich für die Atmung zuständig ist. Ein Zwerchfellschrittmacher gibt es ja schon und mir ist ein Fall bekannt, bei dem die inversive Beatmung dadurch ersetzt werden konnte. Auch hier will Dr. Chaudhary die Möglichkeiten besprechen.

Sehr zuversichtlich haben mich die Worte gestimmt, die Dr. Chaudhary zum Ende an Kerry gerichtet hat:“ we can help you a lot…“

Zu dem Dezembertermin wurde ich wieder eingeladen.

An dieser Stelle einen großen Dank an Dr. Chaudhary, dass er so erklärungsfreudig und aufgeschlossen für unsere Sache war.

Hypnotiseur am 8.9.14 17:02, kommentieren

BCI (Brain-Computer-Interface)

Heute werde ich Kerry aufsuchen. Wie ihr Vater bereits mitgeteilt hat, ist ein Forscherteam der Uni Tübingen zu Gast. Es geht um die Anwendung eines BCI ( Brain-Computer-Interface ). Mit dem BCI soll die Bedienung des Computers über die Ableitung der Gehirnströme ermöglicht werden. Es gibt da verschiedene Systeme und ich bin gespannt, welche Hirnreaktionen das Gerät lesen kann. Die Uni Tübingen gilt als eine führende Kraft bei der Erforschung der Hypnose. Dass ich an der Forschung teilnehmen darf, ist ein großes Vergnügen und eine Herausforderung. Die spannenden Fragen werden sein, ob sich unter Hypnose Veränderungen feststellen lassen, ob die Signale vielleicht stabiler oder stärker sein werden. Falls das Gerät auch Hirnreaktionen die über die Bewegung eines PC-Cursors hinausgeht dokumentieren kann, werde ich testen, was das Zeug hält.

Hypnotiseur am 8.9.14 08:46, kommentieren

BCI (Brain-Computer-Interface)

Heute werde ich Kerry aufsuchen. Wie ihr Vater bereits mitgeteilt hat, ist ein Forscherteam der Uni Tübingen zu Gast. Es geht um die Anwendung eines BCI ( Brain-Computer-Interface ). Mit dem BCI soll die Bedienung des Computers über die Ableitung der Gehirnströme ermöglicht werden. Es gibt da verschiedene Systeme und ich bin gespannt, welche Hirnreaktionen das Gerät lesen kann. Die Uni Tübingen gilt als eine führende Kraft bei der Erforschung der Hypnose. Dass ich an der Forschung teilnehmen darf, ist ein großes Vergnügen und eine Herausforderung. Die spannenden Fragen werden sein, ob sich unter Hypnose Veränderungen feststellen lassen, ob die Signale vielleicht stabiler oder stärker sein werden. Falls das Gerät auch Hirnreaktionen die über die Bewegung eines PC-Cursors hinausgeht dokumentieren kann, werde ich testen, was das Zeug hält.

Hypnotiseur am 8.9.14 08:43, kommentieren

und wieder ein kleiner Erfolg durch die Hypnose…..

Kerry kann diesmal nicht viel von der Hypnose selber berichten. Sie schafft es nicht mehr ganze Sätze in den Computer einzugeben. Da ich (Kerrys Vater Jörg) diesmal nur zu Beginn der Hypnose anwesend war, kann auch ich nicht viel berichten. Zu Beginn forderte Dirk Kerry auf, sich an die Zeit zu erinnern, als die Augensteuerung noch gut funktionierte. Sie sollte sich an schöne Sätze erinnern, die sie eingegeben hat. Dann verließ ich den Raum. Und nun möchte ich von den Dingen berichten, die nach der Sitzung passierten. Dirk fragte mich, ob Kerry ein Medikament beginnend mit K und in blauer Verpackung einnimmt. Ich fragte die anwesende Pflegerin, aber wir fanden keins, bis auf einmal die Pflegerin mit einer blau-weißen Verpackung ankam in der ein Medikament Namens Quetiapin drin war. Also nicht k sondern Q. Treffer !!! Dirk erklärte das Kerry ihm in der Sitzung erläuterte dass dieses Medikament die Heilung des Gerstenkorns blockiere. Nicht der Wirkstoff, sondern das Drumherum. Da die Packung fast aufgebraucht ist und wir den Wirkstoff von einem anderen Hersteller im Schrank hatten, beschlossen wir, das Medikament ab sofort auszutauschen. Die ersten 2,3 Tage tat sich nichts. Doch dann bildete sich ein kleines gelbes Bläschen. Dieses wurde dann immer größer und heute, keine Woche nach der Hypnose ist es aufgegangen. Wir sind das Gerstenkorn jetzt größenteils los. Wieder Zufall? Neee, glauben wir nicht. Daaaaaankeee Dirk.

Kerry am 2.9.14 20:59, kommentieren

19. Sitzung am 12.08.

Kurz zur Erläuterung: Kerry kann ihre Augen nicht mehr so steuern, dass Sie lange Texte schreiben kann, das ist zu anstrengend. Wir sind froh, wenn sie es schafft, ihre Bedürfnisse zu formulieren. Deswegen schreibe ich (Jörg, Kerrys Vater) jetzt in den Blog, natürlich nach Rücksprache mit Kerry. Die letzte Hypnose ist jetzt schon 2 Monate her, daher hat Kerry sich besonders darauf gefreut. Es ist viel passiert in der Zwischenzeit, besonders der Urlaub, den wir ja schon beschrieben haben. Wir möchten betonen, dass die Sitzungen mit Dirk eine Mobilisation und damit auch den Urlaub erst möglich gemacht haben und deswegen sind wir froh, weiter von Dirk betreut zu werden. Nun zur Hypnose. Kerry war wie immer sofort in Trance. Man erkennt das sehr schön, da sie die Pupillen ganz wegdreht. Zuerst hat Dirk die schönen Erlebnisse des Urlaubs Revue passieren lassen. Kerry strahlte dabei. Dann installierte Dirk eine Art Lichtschalter, mit dem Schmerzen ausgeschaltet werden können. Mal schauen, ob das auch funktioniert, wenn Dirk nicht da ist. Dann nahm sich Dirk Kerrys Augen vor. Erst mal soll das hartnäckige Gerstenkorn bekämpft werden, welches partout nicht weg gehen will. Dazu sollte Kerry es ansprechen und fragen, wie es heißt und warum es denn überhaupt da ist. Laut Kerry ist es unfreundlich und ablehnend, aber es gibt wohl einen Grund, warum es da ist. Kerry versucht ihm klar zu machen, dass sie die Augen unbedingt zur Kommunikation braucht und da stört es gewaltig. Das hat es wohl eingesehen und will mit der Rückbildung beginnen, aber es braucht Zeit. Kerry ist wieder total entspannt, es geht ihr nach der Sitzung wieder besser als vorher. Mal schauen, ob sich das blöde Gerstenkorn nun verdünnisiert. Stand der Dinge heute, 1 ½ Wochen nach der Sitzung: Es kommt nicht in die Gänge, der Zustand ist nach wie vor unverändert. Kurz was zur Kommunikation. Am 02.09. kommt ein Team der Universität Tübingen zu uns und trainiert mit Kerry an einem BCI (Brain-Computer-Interface) System. So wird Kerry in der Lage sein, den Computer mit den Gedanken zu steuern. Das wird ein hartes Training und ein längerer Prozess, aber es soll funktionieren. Wir sind sehr gespannt. Liebe Grüße von Kerry

1 Kommentar Kerry am 24.8.14 14:03, kommentieren

Fotos

 

 

als2 am 3.8.14 21:07, kommentieren

19.07. bis 26.07. Urlaub an der Nordsee

Ja wir waren tatsächlich in Urlaub. Als wir den Urlaub geplant haben, haben wir gesagt, lass uns für 2-3 Tage verreisen und versuchen, wie das funktioniert. Da Kerry ans Meer wollte, haben wir uns nach behindertengerechten Ferienhäusern mit Pflegebett an der Nordsee umgeschaut. Was wir gefunden haben, konnte allerdings nur für mindestens eine Woche gebucht werden. Gut haben wir gesagt, dann buchen wir das, nach Hause fahren können wir immer, auch nach 2 Tagen. Und was sollen wir sagen, die 7 Tage waren Kerry dann noch zu wenig, sie wollte gar nicht mehr nach Hause. Vor dem Urlaub war Kerry aus verschiedenen Gründen fast 5 Wochen nicht mehr im Rolli. Deswegen waren unsere Erwartungen an den Urlaub, das wir vielleicht 2-3 Ausflüge machen würden. Hauptsache mal was anderes sehen, das waren unsere Erwartung. Dann ging es los. Nach 5-stündiger Autofahrt mit 2 Autos bei glühender Hitze waren wir endlich da. Kerry hat das super überstanden und ohne Probleme ausgehalten. Wir fanden ein Ferienhaus vor, was uns direkt gefiel. Super gepflegt, alles da und vor Allem ein Pflegebett für Kerry, Das war wirklich wichtig und erleichterte den 2 mitgenommen Pflegern auch die tägliche Arbeit. Das Wetter war die ganze Woche sehr gut, fast schon zu viel Sonne für Kerry. Wir waren jeden Tag unterwegs, keinen Tag unter 5 Stunden. Welch eine Leistung von Kerry, damit haben wir absolut nicht gerechnet. Sie überrascht uns halt immer wieder. Kerry hat das wirklich genossen, wir haben aber auch viel gesehen. Es ist so schön, Kerry so glücklich zu sehen. Und hier möchte ich ausdrücklich den Bogen spannen zu Dirk. Ohne seine Therapie hätten wir das nicht geschafft, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Danke, Danke, Danke lieber Dirk. Wir hoffen nächste Woche mit der Therapie fortfahren zu können. Nach den Turbulenzen vor dem Urlaub wollen wir versuchen wieder regelmäßiger zu werden. Wir freuen uns jedenfalls. Und die Planung für den nächsten Urlaub schreiten fort.... Diesen positiven Entwicklungen stehen leider auch negative gegenüber. Kerry hat seit 2-3 Monaten Probleme mit der Augensteuerung. Zuerst die Augenentzündung, dann vermuteten wir technische Probleme. Jetzt wird aber leider immer deutlicher, das die Krankheit vermutlich auch auf die Augen schlägt. Ihre letzte Möglichkeit mit uns und mit der Umwelt zu kommunizieren werden ihr dann genommen. Wir sind verzweifelt und auch Kerry belastet das. Was machen wir, wenn sie sich uns nicht mehr mitteilen kann? Wir behelfen uns jetzt mit neuer Software. Diese kostet über 1000 €, man kann dann die Eingabefelder vergrößern. Aber irgendwann sind auch damit die Möglichkeiten ausgereizt. Wir sind auf der Suche nach anderen Möglichkeiten, haben aber bis auf das noch nicht serienreife Brain-Computer-Interface, welches die Hirnströme nutzt, nichts gefunden. Kann uns jemand helfen? Liebe Grüße auch von Kerry.

Kerry am 3.8.14 20:44, kommentieren

18. Hypnose Tanzen

Da die Technik meines augengesteuerten Computers mich in letzter Zeit oft im Stich lässt, berichte ich erst heute von meinen Erlebnissen. Woran ich mich erinnern kann, ist ein entspanntes Gefühl beim Tanzen. Ich war nämlich mit Dirk in Köln im Tanzclub Diamonds. Zuerst standen wir oberhalb der Tanzfläche und schauten auf die Tanzfläche hinunter. Danach gingen wir selbst zum Tanzen hinunter. Dort waren viele andere Menschen. Das Tanzen machte riesigen Spaß. Mein Lieblingslied „Atemlos“ von Helene Fischer wurde gespielt. Trotz der vielen Tanzerei taten mir die Füße kein bisschen weh. Die Entspannung hielt sehr lange an. Papa, der erst später nach Hause kam, wunderte sich, dass ich nach der Hypnose noch etwas vor mich hindöste. Dank unseres neuen Deckenlifts und Autos sind wir jetzt unabhängig und mobil. Am Pfingstsamstag war ich in Düsseldorf. Es war unbeschreiblich schön, diesen wunderschönen Sommertag in der Altstadt und am Rhein erleben zu dürfen. Eure Kerry

Kerry am 15.6.14 17:56, kommentieren