Hilft Hypnose bei ALS? Probandin 2

Amyotrophe Lateralsklerose - Dokumentation einer Hypnosetherapie
 
 

durchtanzte Nacht

Mit etwas Verspätung hier die letzte Behandlung vom 4.6.14

 

Über die sekundenschnelle Einleitung der Hypnose brauche ich ja nichts mehr erzählen.

Kerry war guter Dinge. Durch die zurückgewonnene Mobilität ist das Leben wieder interessanter geworden. Zwischenzeitlich wurde ein Auto für Ausflüge und ein Deckenlift für den Transport auf die Terrasse angeschafft. Der Sommerurlaub in einem Haus am Meer ist gebucht.

Es gab dann 3 Themen abzuarbeiten.

Zunächst einmal wurde weiter an der Bewegung des Daumens der rechten Hand gearbeitet. Bisher gelang es zwar den Daumen in eine gewisse Aktivität zu vesetzen, er zuckt willkürlich, aber eine willentliche Bewegung ist noch nicht möglich. Hierzu wurde der Prozess der Impulskontrolle vertieft. In der letzten Sitzung wurde zu dem Das Unterbewusstsein (UB) befragt, ob sich noch ungeschädigte Stammzellen in Kerrys Körper finden lassen, diese sollten aufgespürt werden. Solche Stammzellen hatte das UB gefunden und es soll versuchen, diese Stammzellen so zu programmieren, dass untergegangene und beschädigte Nervenzellen ersetzt werden. Insbesondere Motoneuronen sollen gebildet werden. Es wurde also eine interne Stammzellentherapie angestoßen. Weniger Wirkung als die Stammzellentherapie in Wien kann da wohl kaum entfaltet werden, also ist es einen Versuch wert, da hier ja jede negative Nebenwirkung ausgeschlossen ist.

 

Kerry leidet weiterhin aneiner Entzündung des rechten Auges. Hier wurden die Selbstheilungskräfte gezielt aktiviert und konzentriert.

 

Thema 3 hat mal wieder mit einem persönlichen Wunsch Kerrys zu tun. Sie möchte tanzen gehen. Ich führte Sie also unter Hypnose virtuell in einen angesagten kölner Club. Dort traf sie alles optimal an. Ich suggerierte, dass der DJ immer das auflegen würde, was Kerry sich gerade  wünschen würde, sie den Verlauf des Abends, incl. Tanzpartner frei bestimmen kann. Ich habe sie ca. 15 Minuten durch den Abend geführt. Dann habe ich verankert, dass Kerry noch für 60 Minuten in Hypnbose bleibt und in dieser Zeit eine durchtanzte Nacht erlebt. Die Hypnose endet automatisch mit einer vollständigen Auflösung. Schmerzende Füße von der durchtanzten Nacht können nicht ausgeschlossen werden.

Hypnotiseur am 12.6.14 07:57, kommentieren

17. Hypnose

Mittlerweile habe ich die OP gut überstanden und die Entzündung am Auge ist auch rückläufig. Alles sehr langwierig und belastend. Aber jetzt können wir uns wieder den

letzten Themen widmen, der „Leitung“ zwischen Gehirn und Daumen. Dirk ließ mich als Anhalterin am Straßenrand stehen und ich wollte mitgenommen werden. Was macht man da? Klar, den Daumen heben. Ich habe das versucht und Dirk hat mich dabei unterstützt. Dann sollte ich mir diese Leitung als Autobahn vorstellen, auf der noch sehr viele Baustellen sich befinden und dadurch der Verkehr zum Erliegen kommt. Dirk schickt nun Bauarbeiter los, die Baustelle nach Baustelle abarbeiten und beseitigen sollen, so das der Weg wieder frei wird.  Daran arbeiten wir nun. Die Sitzung fiel etwas kürzer aus, weil wir uns vorher verquatscht haben. Aber auch das tat sehr gut. Wie natürlich auch wieder dieses Gefühl der Entspannung.

Eure Kerry

als2 am 26.5.14 07:02, kommentieren

Fresszellen

Heute hat sich Dirk zwei Entzündungsherde vorgenommen, nachdem er wieder meinen Daumen und die Leitung zum Gehirn überprüft hat. Dabei zuckte mein Daumen wie gewohnt mehr als sonst. Aber ich kann meinen Daumen nicht bewusst bewegen. Mein UB muss das noch mehr trainieren.

Ich habe derzeit eine Bindehautentzündung am rechten Auge, die schmerzt und an meinen Zehen haben sich Entzündungen gebildet, weil Nägel eingewachsen sind. Dies ist einem Podologen geschuldet, der zu eifrig war... Dirk hat Fresszellen an die Entzündungsherde geschickt und hat versucht mich die Bakterien bekämpfen zu lassen.

Die Schmerzen am Auge belasten mich sehr, da dadurch auch die Kommunikation mit der Augensteuerung schwer fällt. Nach der Sitzung hatte ich das Gefühl, den Computer wieder besser mit den Augen ansteuern zu können und die Schmerzen waren auch nicht mehr so doll. Und das übliche, schon lieb gewonnene Gefühl des Wohlfühlens und Entspannung trat wieder ein. Leider hielt das mit dem Auge nicht so lange und nur einen Tag später musste eine Augenärztin zum Notdienst kommen, weil mein Auge total zu ging. Die Entzündungen an den Zehen waren hartnäckig. Ein Termin in der ambulanten Chirugie ergab, dass nur eine kleine OP unter Vollnarkose da helfen kann. Die Fresszellen waren wohl nicht hungrig genug. Sie hatten aber auch viel zu tun.

Liebe Grüße, Kerry

als2 am 26.5.14 07:01, kommentieren

Stadion am 26.04.

Hallo Ihr Lieben. Ich möchte Euch von einem Ereignis berichten, dass ohne Hypnose, so bestimmt nicht stattgefunden hätte. Ich habe gestern mein nächstes Ziel erreicht und und einen Traum verwirklicht. Ich war in der BayArena und habe mir das Spiel gegen Dortmund live angeschaut. Was für ein Spiel, was für ein Ereignis für mich. Stadionatmosphäre zu spüren, einfach toll. Ich bin immer noch überwältigt und kann es kaum fassen. War das ein Traum? Nein ich war daaaaa. Vielen Dank an Bayer04, die mich eingeladen haben, Danke an mein super Pflegeteam, besonderen Dank auch an Dirk, mit ihm war ich ja schon während der ersten Hypnosesitzung im Stadion, und Danke auch an Mama und Papa. Unbeschreiblich…. Eure Kerry (Dirk, wie immer die Bitte: Kannst Du die Fotos einfügen?)

Kerry am 27.4.14 15:16, kommentieren

15. Sitzung am 10.04.

Die letzte Sitzung ist jetzt schon ein paar Tage her, ich berichte trotzdem darüber. Dirk hat sich heute wieder meinen rechten Daumen vorgenommen. Während der Hypnose habe ich deutlich mehr Aktivitäten in dem Daumen gespürt als sonst. Wobei das Zucken im rechten insgesamt deutlich mehr geworden ist. Noch vor 5-6 Wochen war da gar nichts, nur der linke Daumen zuckte. Ich spürte deutlich in den Beinen und den Armen dass ich trainiert habe während der Hypnose. Dabei lag ich doch nur im Bett. Der Muskelkater am nächsten Tag war nicht ganz so doll wie in der Hypnose zu vor. Kommt das durch das tägliche Training, welches Dirk meinem UB eingeimpft hat? Die Speichelbildung und der Schleim, den Dirk „bekämpfen“ wollte sind resistent gegen jede Beeinflussung von Außen. Vielleicht muss das ja auch so sein. Dann ist es so. Auf jeden Fall gab es auch diesmal wieder jede Menge Entspannung. Es tut immer so gut. Ich bin aber auch weiter fest im Gedanken bei Petra. Sie hat so herbe Rückschläge erleiden müssen. Man sieht daran, was die Psyche alles bewirkt. Ich drücke Petra gaaaz fest die Daumen, dass Sie aus dem Loch wieder raus kommt. Dirk, danke, dass Du Dich da so engagierst. Eure Kerry

Kerry am 27.4.14 15:11, kommentieren

Daumen...

Kerrys 14. Hypnose ging auf die zuvor, von Kerry beschriebenen Merkmale ein. Also 2 Grundthemen. Zunächst die Reaktivierung Ihres Daumens an der rechten Hand. Kerry beschrieb ja bereits, dass der Daumen seit der letzten Woche ein gewisses Eigenleben an den Tag legt. 2. Die übermäßige Bildung von „Schleim“ und Speichel.

In der letzten Sitzung habe ich ein Seil vom UB bis in den Daumen gelegt um den Weg der Bewegungsimpulse für das UB zu markieren. Das UB hat sich daran entlangbewegt und dabei betrachtet, ob es Hindernisse vorfindet, welche es zu beseitigen gilt. Unmittelbar danach zuckte der Daumen, der noch zuvor völlig bewegungslos war. Da mag man nicht an Zufälle glauben. Auch in der gestrigen Sitzung zuckte der Daumen sehr deutlich. Die Bewegungen sind nicht von Kerry gesteuert, natürlich nicht, denn nur das UB hat diese „Seilhilfe“ bisher bekommen. Diesmal habe ich direkt Kerry ein solches Hilfsmittel gelegt. Zunächst dürfte Kerry sich einen Ort im Gehirn aussuchen, der fortan für die Steuerung des Daumens verantwortlich sein soll. Das Hirn ist durchaus in der Lage, solche Steuerungszentren zu verschieben oder neue zu schaffen. Von dieser Stelle habe ich dann das Seil bis an die Daumenspitze gelegt und Kerry den Weg mehrfach abschreiten lassen um ihn sich zu merken. Diese Übung habe ich als tägliche Wiederholung verankert. Neben den unwillkürlichen Bewegungen durch das UB, soll so der bewussten Steuerung auf die Sprünge geholfen werden.

Kerry berichtete, dass die Schleimbildung nach der letzten Sitzung nur marginal nachließ. Bezüglich der Schleimbildung besteht bei mir eine gewisse Unsicherheit. Ist diese Schleimbildung einfach nur lästig oder hat sie einen tieferen Grund, ist es eine nutzvolle Körperfunktion? Solange ich darüber keine Gewissheit habe, werde ich nicht versuchen, die Schleimbildung abzustellen. Ich habe somit lediglich verankert, dass sich die Schleimbildung so weit reduziert, wie es für Kerry sinnvoll ist. Somit fehlt aktuell die Kontrollmöglichkeit, ob die Verankerung dauerhaft wirksam ist, denn es kann ja sein, dass es gute Gründe für die Produktion gibt. Kerry wird berichten, ob es zu einer Verminderung kam.

Hypnotiseur am 11.4.14 18:44, kommentieren

Fitnessstudio

Auch dieses Mal kann ich eigentlich nicht viel berichten. Ich weiß wenig von der Sitzung. Was ich weiß, Dirk ist auf mein entzündetes Auge eingegangen und versuchte mir die Schmerzen ein wenig zu nehmen. Das hat auch geklappt. Die Entzündung ist aber weiterhin da. Dann habe ich zur Zeit eine vermehrte Schleimbildung. Der Schleim läuft an der Kanüle raus. Es ist manchmal ein ganzer Bach der mir in den Nacken fließt. Dirk fragte schon beim letzten Mal ob er darauf eingehen soll. Meine Eltern haben mit den Pflegern gesprochen und da ich zur Zeit ein Pflaster zur Hemmung des Speichelflusses trage, sprach also nichts dagegen. Allerdings ist bis heute nur eine kleine Besserung eingetreten, es läuft weiter. Dirk, da müssen wir nochmal ran... Und wie schon bei den letzten Sitzungen taten mir nachher die Arme weh. Was dazu kam ist, daß die Beine auch weh taten, als hätte ich wirklich Sport gemacht. Dirk erzählte mir, dass er mit mir im Fitnessstudio war und ich auch Beinübungen gemacht habe. Ach daher..... Da fällt mir noch was ein. Dirk hat sich meinen rechten Daumen genommen. Ich sollte versuchen die Wege der Nervenbahnen bis zu meinem Daumen nach zu gehen. Ich sollte mir vorstellen, wie in der Kinderzeit mit 2 Dosen und Kordel zu kommunizieren. Und ich sollte schauen, ob auf dem Weg irgendwelche Hindernisse sind. Die habe ich auch gefunden, ich hatte das Gefühl, der Weg (die Bahnen) sind etwas eng. Dirk sagte mir, dass ich trainieren soll, die Bahnen entlang zu gehen. Heute (3 Tage später) fällt auf, dass jetzt mein rechter Daumen auch vermehrt zuckt. Ich freue mich schon auf die nächste Sportstunde. Eure Kerry

Kerry am 5.4.14 16:44, kommentieren

13. Hypnose

Gestern hatte ich nach 2 Wochen wieder bei meinem Lieblingshypnotiseur eine Sitzung. Ich habe zur Zeit was zu verarbeiten, was mich sehr belastet. Näheres dazu werde ich später berichten. Ich bat Dirk darauf einzugehen. Leider war es wie immer, ich habe keine Erinnerung an den Anfang der Hypnose. Dirk hat wieder mit dem Unterbewusstsein geredet, da bleibe ich außen vor. Was macht der nur mit mir? Ich erinnere mich dann nur noch, das Dirk was mit meinen Armen gemacht hat. Nach der Hypnose taten mir auf jeden Fall die Arme und die Hände weh. Hanteltrainig war angesagt. Mir taten nicht nur die Arme weh, sondern ich war weder ganz entspannt und habe mich pudelwohl gefühlt. Meine Werte waren wieder optimal. Heute, einen Tag später, habe ich immer noch leichtes Ziehen in den Armen. Wie geht das? Ich kann doch meine Arme nicht bewegen. Mehreren Freunden und Bekannten, die mich eine längere Zeit nicht mehr gesehen haben, ist auf jeden Fall aufgefallen, das meine Arme vom Umfang zugenommen haben. Gut ich habe im Ganzen zugenommen, aber die Arme sind richtig fest nicht nur Schlabberfett. Haben sich da Muskeln aufgebaut? Heute war ein super Tag. In meiner ersten Hypnosen bin ich mit Dirk in die City Leverkusen zum Shoppen gegangen und auch in den Bayer04 Fanshop. Es war nicht daran zu denken, so lange im Rolli auszuhalten. Heute habe ich mir diesen Wunsch und dieses Ziel verwirklicht. Wir waren mit dem Linienbus (eine Fahrt hat 1/2 Stunde gedauert) in der City, bei schönstem Sonnenschein. Es war wunderschön, unbeschreiblich. Mir fehlen immer noch die Worte. Wir waren fast 4 Stunden unterwegs. Das war ein Erlebnis. Und ich brauche es glaube ich nicht zu erwähnen, wer ganz großen Anteil daran hat... Bald bekomme ich mein neues Auto. Dann wird alles noch einfacher. Es geht weiter aufwärts. Eure Kerry (Dirk, fügst Du wieder die Fotos ein???)

Kerry am 29.3.14 22:36, kommentieren

Nächste Hypnose...

... am 27.03.14

Hypnotiseur am 26.3.14 08:48, kommentieren

Sonnenschein gespürt

Auch heute, 2 Tage nach der Hypnose, möchte ich noch von den Auswirkungen berichten. Ich habe Muskelkater im rechten Arm, aber so richtig. Wahnsinnig oder? Irgendwie erinnert mich das an Petras Einträge…. Dann kommt es mir vor, als ob sich mein Kiefer besser bewegt. Auch das wäre wieder ein Fortschritt. Gestern noch war ich enttäuscht, dass ich mich bei den schönen Wetter nicht aufraffen konnte raus zu gehen. Heute war ich hin und her gerissen. Ich fühle mich im Moment schlapp und hab noch nicht zu jeden Pfleger das nötige Vertäuen, um den Transfer in den Rolli und dann mit dem Rolli die Treppe runter zu bewältigen. Dann benutzte ich heute die Selbsthypnose. Dirk hat da am Freitag was geändert und heute hat das auf Anhieb geklappt. Danach war ich bereit… Wir sind raus auf die Terrasse, ich habe die Sonnenstrahlen genossen. Einfach nur toll. Eure Kerry

Kerry am 9.3.14 20:38, kommentieren

12. Hypnose

Der Tag vor der Hypnose war schon anstrengend. Ergotherapie, Physiotherapie standen an und dann war noch die Hausärztin da. Ich war schon drauf und dran Dirk abzusagen, weil ich doch etwas erschöpft war. Dann dachte ich mir aber doch, dass mir die Entspannung gut tut. Als Dirk da war haben wir uns erst mal über den Ausflug am Sonntag unterhalten und darüber, dass ich noch viel vorhabe. Mein Papa will jetzt einen Plattformlift einbauen lassen, damit ich besser das Haus verlassen kann. Dann überlegen wir, ein behindertengerechtes Auto zu kaufen, in dem ich im Rollstuhl sitzend mitfahren kann. Ich habe Blut geleckt und will noch viel unternehmen... Dann legte Dirk los. Ich kann leider wieder nicht viel erzählen. Wenn Dirk mit meinem Unterbewusstsein arbeitet, weiß ich anschließend nicht mehr davon. Als ich wieder wach wurde hatte ich ein komisches Gefühl in meinem rechten Arm. Dirk hat mir nachher gesagt, das wir den rechten Arm trainiert haben. Ich weiß nichts mehr davon... Ich war nur wieder total entspannt und fühlte mich richtig wohl. Heute am Samstag, war sooo schönes Wetter. Ich hatte eigentlich geplant raus zu gehen. Aber ich war irgendwie total müde und konnte mich überhaupt nicht aufraffen. Morgen ist auch noch ein Tag.... Eure Kerry

Kerry am 8.3.14 21:12, kommentieren

Krafttraining

Hypnose Nr. 12

 

Kerry hat den besten Eindruck auf mich gemacht, seit ich sie kenne. Die Ausflüge, die Verbesserungen lassen Kerry weitere Pläne schmieden.

In der diesmaligen Hypnose habe ich das UB nach den, von Kerry beschriebenen, Veränderungen ihrer Atmung gefragt. Diese sind auf eine Zunahme der Belüftung verursacht, also ein positiver Effekt.

Dann haben wir die Daumenübung der letzten Sitzung wiederholt und das UB gab an, dass auch hier weitere Fortschritte vorhanden sind und der Prozess andauert. Kerry ist aktuell sehr zufrieden, ihr Puls lag bei unter 80. Das Reisepflaster hat dieses Mal leider den Sekretfluss nicht eindämmen können. Ich bin darauf nur kurz in der Ausleitung eingegangen. Sollte der Fluss weiterhin zu stark sein, werden wir uns darum in der nächsten Sitzung kümmern.

Anschließend habe ich mit dem UB ein Krafttraining für den rechten Arm durchgeführt und einen Prozess installiert, der das UB täglich zu diesem Training auffordert. Dabei bleibt Kerry völlig entspannt, empfindet also persönlich keinerlei Anstrengung. Für das UB ist das Training aber real und es reagiert entsprechend. Wie immer bei Kerry, wusste sie nach der Hypnose nichts mehr davon, was ich mit ihrem UB angestellt habe. Aber ihre 1. Frage nach der Hypnose war: “Was hast du mit meinem Arm gemacht?“ Sie verspürte Muskelschmerzen, die nach einem Krafttraining normal sind. Wie gesagt, für das UB war das Training real und es reagiert darauf, mit Schmerzen und Muskelaufbau, wobei letzteres der gewünschte Efekt der Übung ist.

Weil sich Kerry so wohl fühlt,  verzichtet sie auf die Selbsthypnose. Diese ist aber insgesamt positiv, so werden ja am Ende dieser regelmäßig alle Parameter auf optimal gesetzt. Damit Kerry wieder zur Selbsthypnose motiviert wird, habe ich neue Inhalte installiert und sogleich erfolgreich getestet.

Nach der Auflösung ging es Kerry wieder ausgesprochen gut.

Hypnotiseur am 8.3.14 13:36, kommentieren

Nachtrag zu gestern

Für Alle, die nicht in Facebook sind und "nur" diesen Blog verfolgen: Wir haben es getan!!!! Heute bin ich mit dem Bus nach Schlebusch. Mein erster Ausflug mit dem Rolli. Wir waren 2,5 Stunden unterwegs. Das mit dem Bus hat prima geklappt. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie gut es getan hat mal was anderes zu sehen. Die Sonne war schön, der Wind war noch etwas kühl. Ich habe das genossen, das war unbeschreiblich. Und wieder ein Ziel erreicht. Ich kämpfe weiter.. Eure Kerry.

4 Kommentare Kerry am 2.3.14 18:41, kommentieren

11. Hypnose und das an Karneval

Ich habe zwei anstrengende Wochen hinter mir mit dem Klinikaufenthalt und letzten Sonntag mit einem Beinahe Noteinlieferung ins Krankenhaus, obwohl es mir gut ging. Das hat mich Alles gestresst und im Krankenhaus haben Sie kaum was gemacht, ich war schneller wieder zu Hause als ich gedacht habe. Das Positive ist, dass ich jetzt weiß, dass meine Lungen und die Bronchien in Ordnung sind und meine Blutwerte auch gut sind. Zudem stimmen meine Blutgaswerte. Leider haben die nichts mit Sprachventil probiert und an der Beatmung auch so gut wie nichts verstellt. Das soll intensiver beim nächsten Aufenthalt Anfang April gemacht werden. Wie gesagt, das war Alles aufregend und stressig, umso mehr habe ich mich auf Dirk gefreut. Von der Hypnose selber weiß ich nicht mehr viel, Dirk hat wohl viel mit dem UB gearbeitet. Ich weiß nur dass er was mit meinem Kiefer gemacht hat und meine Atemmuskulatur stärkte. Nachher ging es mir wieder super, ich hatte wieder Hunger und war sehr entspannt. Ich sollte meinen Mund bewegen. Das ging erstaunlich gut, in letzter Zeit hatte ich nämlich damit Probleme. Es fühlt sich leichter an, ich hatte das Gefühl den Mund wieder weiter aufmachen zu können. Den ganzen Abend ging es mir richtig gut. Heute einen Tag später, war ich wieder bereit, in den Rolli zu gehen. Und heute habe ich einen neuen Rekord aufgestellt, ich war fast 2,5 Stunden im Rolli und habe dabei Fußball geguckt. Aber irgendwie bringt das kein Glück. Wie schon letztens, haben meine Jungs von Bayer04 wieder verloren. Dann, wieder im Bett, tat sich Erstaunliches. Mein Volumen war so hoch, das mein Pfleger den Druck der Beatmungsmaschine wieder reduzierte. Dann spürte ich was komisches, als wenn sich mein Brustkorb aufbläst. Eine Erklärung dafür wäre, dass nun Luft in Regionen der Lunge gelangt, die sonst nicht belüftet werden. Das wäre sehr positiv. Ist das nur das Mobilisieren, oder hängt das auch mit der Stärkung der Atemmuskulatur durch Dirk zusammen? Gestern Abend hatte ich das Gefühl in der Bauchgegend, als wenn sich der Bauch aufbläht und da bin ich nicht mobilisiert worden. Ich glaube weiter fest an weitere Fortschritte... Eure Kerry

Kerry am 2.3.14 10:47, kommentieren

Hypnose Nr. 11

Kerrys 11. Hypnose

 

Vor der Hypnose haben wir uns erst länger unterhalten. Wir sind alle sehr erstaunt und erfreut, wie sich Kerrys Allgemeinbefinden verbessert hat. Kein Vergleich mehr zu der Kerry, die ich zu Beginn kennenlernte. Offensichtliche tragen alle Therapien dazu bei, dass die Krankheit ganz anders verläuft, als es prognostiziert war. Kerry hat deutlich an Gewicht zugenommen, ihr Gemütszustand ist mehr als erfreulich, wir scherzen und ihre Augen strahlen. Kerry berichtet sogar, dass sie grundsätzlich so entspannt ist, dass sie auf die Selbsthypnose praktisch nicht mehr zugreifen muss. Ihre Mobilität ist derart verbessert, dass ein erster Ausflug in die Stadt in der konkreten Planung ist. Ihr Bewegungsdrang und der Wunsch an die frische Luft zu kommen sind unbändig. Der Puls lag gestern bei ca. 80, wobei ein Pflaster gegen Reisekrankheit ( vermindert Sekretfluss ), evtl. ein wenig dämpfend wirkte.

Hypnose

Vor einigen Sitzungen fiel auf, dass Kerrys Gesichtsbewegungen etwas nachgelassen hatten. Zunächst wurde das UB nach dem Grund dafür befragt. Im Ergebnis kam heraus, dass die Gesichtspartie nicht ausreichend trainiert wurde. Ich habe sodann ein intensives Training ins UB „implantiert“ und per Suggestion die Beweglichkeit gesteigert und einen weiteren Stärkungsprozess in Gang gesetzt. Unmittelbar danach war die Beweglichkeit der Mundpartie wieder so, wie sie es vor einigen Wochen war. Und das hielt auch nach dem Auflösen der Hypnose weiterhin an. Im Weiteren haben wir an der Stärkung des Atemapparates gearbeitet. Mit jedem Atemstoß der Beatmungsmaschine sollen die betroffenen Muskeln an Stärke gewinnen und die ausgelöste Reizung als Training verwenden.

Dann wurde die Übung aus der letzten Hypnose wiederholt. Kerrys Daumen wurde von mir bewegt und das UB sollte die Reizübertragung analysieren und in umgekehrter Richtung auslösen. Auch hier wurde ein Prozess installiert, der die vorhandenen Hemmnisse beseitigen soll. Ich kann es nicht genau sagen, vielleicht irre ich mich. Ich hatte bei der Bewegung des Daumens dann dass Gefühl, als würde das Anheben des Daumens von Kerry unterstützt. Das Anheben war derart leicht, viel leichter als bei allen anderen Fingern. Für eine klare Aussage, müsste der Effekt aber stärker werden.

Die übliche Auflösung und Kerry ging es sichtbar gut und Ihr Daumen der anderen Hand zuckte deutlich.

Hypnotiseur am 1.3.14 13:40, kommentieren

10. Hypnose am 13.02.

Es war ein aufregender Tag. Am Nachmittag war die Lungenfachärztin da. Weil mein Lungenvolumen nachts unter 400 ml liegt und ich tagsüber oft sehr müde bin, soll ich nach Köln Merheim ins Krankenhaus. Dort soll eine Blutgasanalyse gemacht werden, um den CO2 Wert im Blut zu bestimmen, die Lungen untersucht werden und evtl. die Parameter am Beatmungsgerät neu eingestellt werden. Kürzlich habe ich einen Hustenassistenten bekommen. Im Krankenhaus soll ich in dieses Gerät eingewiesen werden. Die Ärztin meinte, dass der Klinikaufenthalt nur einige Tage dauern wird. Ich erinnere mich daran, dass Dirk probiert hat, mir die Angst vor dem Krankenhaus zu nehmen. Er ist nochmals auf meine Atmung eingegangen. Nach der Hypnose war ich wieder sehr entspannt und gut gelaunt und hatte na. Ich hatte aber noch ein Anliegen an Dirk. Für 18.30 Uhr hat sich der Urologe zum Katheterwechsel angemeldet, was ich immer als sehr unangenehm empfinde. Dirk hat sich dann überlegt noch was zu probieren. Also hat er mich wieder schlafen gelegt. Er hat meinen Papa als Hypnotiseur für mich eingesetzt. Papa braucht nur noch die Hand auf meine Stirn zu legen und „Schlaf“ sagen, dann, wenn ich es will, erreiche ich wieder die Hypnose solange mein Papa die Hand auf der Stirn lässt. Das hat 2 mal prima geklappt. Wir haben das dann auch probiert als der Urologe anfing. Doch ich war zu nervös. Papa konnte noch so oft Schlaf sagen, es ging nicht. Und dann war die Prozedur auch schon beendet. So geht das auch... Wir hatten aber noch weiteren Besuch. Dee (Rüdiger) aus Essen war wieder da. Dirk hat ihn hypnotisiert und ich konnte zuhören. Das war spannend zu beobachten. Dee hat seine Hypnose bereits in der FB-Gruppe beschrieben. Ein wahnsinnig positives Ergebnis und das obwohl Dirk noch nicht mal in Dees Unterbewusstsein gelang. Auch das stimmt uns weiterhin positiv. Wir schaffen das... Eure Kerry PS: Ich will noch beschreiben dass meine Zuckungen immer stärker werden und gerade der linke Daumen sich richtig bewegt. Ich spüre einen ungeheuren Bewegungsdrang. In meinem Körper passiert viel, das merke ich. Und meine Ziele der Mobilität rücken auch immer näher. Gestern Samstag 15. habe ich über 1 ½ Stunden im rolli Fußball geguckt, leider nur im Fernsehen. Heute bin ich über 1 Stunde draußen spazieren gewesen. Ich bin happy, wenn nicht der Klinikaufenthalt morgen anstehen würde...

Kerry am 16.2.14 21:43, kommentieren

1 Stunde im Rollstuhl geschafft :-)

Kerrys 10. Hypnose.

 

Vor der Hypnose gab es positive und (gefühlt) negative Nachrichten. Die Positive war, dass Kerry es zuletzt eine volle Stunde im Rolli ausgehalten hatte. Bravo! Gefühlt negativ kam an, dass in Kürze ein Klinikaufenthalt ansteht, damit die Beatmung optimiert werden kann. Schon erstaunlich, wie sich manchmal alles so zusammenfügt, haben wir doch in der letzten Sitzung angefangen, gezielt an der Atmung zu arbeiten und uns ein Veto der Pfleger eingefangen. Nun kann Kerry in der Klinik erneut eine Entwöhnung angehen. Dennoch ist das Thema Klinik für Kerry keines, das sie jubeln lässt.

Schwerpunktmäßiger Inhalt der Sitzung war es also, Kerry die unguten Gefühle zu nehmen und sie mit einer gewissen Vorfreude auf den Aufenthalt und den damit verbundenen Chancen auszustatten.

Im Weiteren habe ich einen Dialog mit dem UB geführt. Kerrys Daumenzucken wird immer stärker, ist aber unkontrolliert. Während des Dialogs habe ich Kerrys Hand bewegt und das UB gefragt, ob es die Bewegungen spüren kann. Nach Bejahung bat ich das UB genau zu beobachten, auf welchen Wegen die Impulse bei ihm ankommen. Die bemerkten „Bahnen“ hat das UB dann mit Informationszellen durchforstet um zu sehen, ob denn Hindernisse in diesen Bahnen vorhanden sind. Es wurden Hindernisse gefunden, die eine kontrollierte Impulsübertragung in Kerrys Hände verhindern. Auf Nachfrage erklärte das UB, dass es diese Hindernisse nach und nach beseitigen kann, dafür aber Zeit brauche.

Nachdem ich Kerry bereits aus der Hypnose geholt hatte, teilte sie mir noch einen Wunsch mit. Für den Abend stand wieder eine ungeliebte Prozedur an. Wenn Kerry zu aufgewühlt ist, dann versagt oftmals ihre Selbsthypnose.  Ich verankerte einen weiteren Trigger und wieder durfte Kerrys Vater als Hilfshypnotiseur ran. Ich verankerte, dass, wenn Kerrys Vater seine Hand auf Ihre Stirn legt und das Wort „Schlaf“ sagt, dass Kerry dann sofort in eine tiefe Hypnose geht und sie während dieser schmerzfrei und entspannt ist, dass sie ungeliebte Prozeduren einfach weglächeln kann und ihr weitestgehend egal sind. Die Hypnose endet augenblicklich, sobald Kerrys Vater seine Hand von der Stirn entfernt. Ein anschließender Versuch gelang mehrfach problemlos.

Übliche Ausleitung und Kerry hatte, wie immer, Hunger.

Hypnotiseur am 14.2.14 17:36, kommentieren

Beatmung

ich muss leider die Experimente mit der Beatmung (einfach die Maschine trennen) abbrechen. Wir waren da etwas vorschnell. Bevor wir da nicht mit der Lungenärztin und dem Pflegeteam ein medizinisch vertretbares Vorgehen für mich entwickelt haben, stoppen wir das. Eventuell kommt eine Zwischenlösung in Frage, wo die Beatmungsmaschine so eingestellt wird, dass ich selber atmen kann, die Maschine mich dabei aber unterstützt. Leider muss ich für alle Änderungen an der Beatmung in die Klinik. Und mit diesem Schritt kann ich mich noch nicht so richtig anfreunden. Ich war 9 Monate lang in Krankenhäusern. Aber wenns hielt… Mal schauen. Eure Kerry

1 Kommentar Kerry am 8.2.14 17:57, kommentieren

9. Hypnose - Beatmung

Heute war wieder alles anders, Dirk ist immer wieder für eine Überraschung gut… Wir haben erst einmal ein wenig gesprochen. Ich habe Dirk von meinem Wunsch erzählt, wieder sprechen zu können. Ich weiß auch nicht wieso, aber gestern hatte ich plötzlich diesen Wunsch. Wir haben uns dann auch über die Beatmung unterhalten, weil das alles zusammenhängt. Mein Papa hat Dirk erzählt was im April in der Rehaklinik vorgefallen ist. Ich wurde von der Beatmungsmaschine entwöhnt, habe sogar 10 Stunden am Tag ohne Maschine geschafft und wollte das eigentlich noch weiter steigern. Doch dann gabs einen Zwischenfall. Ich hatte während des Spontanisierens Luftnot und die Schwester war nicht ausgebildet mir zu helfen. Es dauerte lange bis eine kompetente Schwester da war und mir half, ich war schon blau angelaufen. Nach diesem Vorfall hatte ich jedesmal Panik bei Spontanisieren. Die Herzfrequenz ging bis auf 200 hoch. Ich schaffte nur noch eine halbe Stunde, wenn überhaupt. Die Ärzte beschlossen dann dieses Entwöhnen aufzugeben. Seitdem bin ich dauerhaft beatmet. Also alles reine Kopfsache. Das war natürlich der Ansatz für Dirk. Ich weiß nicht mehr sehr viel von der Hypnose, doch Dirk muss auf meine Ängste vor dem Spontanisieren eingewirkt haben. Als ich wieder aufwachte war mein erster Kommentar „Ja war wunderbar, Hunger.... Dirk schlug mir einen Versuch vor. Wir wollten die Beatmungsmaschine trennen, ich sollte Zeichen geben, wenn die Maschine wieder angeschlossen werden soll. Wir vereinbarten, dass ich die Augen zu mache. Ich sagte ihm ich bin motiviert bis in die Haarspitzen, ich will Jaaaaa..

Ich war ziemlich nervös, dann machten wir es unter Aufsicht der Pfleger. Ich war so angespannt, dass ich die Augen nicht zu bekam, also diktierte ich in meinen Computer „Dran“. Ich war 3 Min ohne Beatmung. Danach war ich schweißgebadet, aber happy. Und mein Puls überstieg nicht mal die 100er Marke. Toll nicht wahr? Ja das ist Wahnsinn was Dirk mit mir erarbeitet hat. Ich bin ihm so dankbar. Danach war ich nur noch müüüüüde.

Eure Kerry

Kerry am 7.2.14 08:47, kommentieren

Fast 3 Minuten ohne Beatmung !!!

Kerrys 9. Hypnose. In der Vorbereitung hatte ich mir viele Gedanken gemacht, wie Kerrys Atmung gestärkt werden könnte. Kerry überraschte mich mit dem Wunsch, wieder Sprechen zu können. Der generelle Wunsch überrascht natürlich nicht, aber der Zeitpunkt der Äußerung. Denn für die Sprache ist auch eine gestärkte Atmung notwendig. Wenngleich es wohl auch bei einer Dauerbeatmung Möglichkeiten geben soll.

 

Vor der Hypnose fand zunächst ein längeres Gespräch statt. Seinerzeit sollte Kerry in der Klinik wieder vom Beatmungsgerät entwöhnt werden. Zunächst befand sie sich auf einem guten Weg. Dann aber gab es eine Situation, in der Kerry in Panik geriet, blau wurde und die Reaktion des Pflegepersonals wohl alles andere als optimal war. Seit diesem Zeitpunkt musste Kerry dauerhaft beatmet werden, eine Entwöhnung von der Maschine war gescheitert, es trat immer wieder Panik mit einem Puls von über 200 auf. Die Versuche wurden schließlich eingestellt. So war der Stand bis Heute.

 

Nach Einleitung der Hypnose, habe ich einen Dialog mit dem Unterbewusstsein (UB) geführt. Inhaltlich habe ich die damalige Situation besprochen. Das „Trauma“ wurde ermittelt und behandelt und sodann beseitigt. Das UB wurde gebeten und sagte alle Unterstützung bei einem erneuten Versuch, Kerry von der Beatmungsmaschine zu entwöhnen, zu. Weiter wurde vereinbart, dass keine Panik mehr auftreten würde und die Gewissheit in Sicherheit zu sein, wurde fest verankert.

Dann suggerierte ich Kerry ebenfalls die Motivation und den Willen, die Beatmungsmaschine loszuwerden. Ebenfalls wurde die Panik ausgeschlossen und Sicherheit verankert. Das "Trauma" wurde erneut eliminiert. Abschließend sammelte Kerry noch Kraft an ihrem Traumstrand in Teneriffa.

Bei „3“ zurück im Hier und Jetzt und alles, wie gewöhnlich vertieft und optimiert.

 

Kerry war geradezu freudig bereit einen Versuch zu starten. Im Beisein des Pflegepersonals, wurde der Beatmungsschlauch abgenommen. Kerry atmete selbständig ohne das geringste Anzeichen einer Panik. Nach knapp 3 Minuten tippte sie mit den Augen ganz cool „dran“ in den PC. Der Beatmungsschlauch wurde wieder angeschlossen und allgemeine Freude kam auf. Auch der Puls blieb im Normalbereich. Kerry wird nun täglich üben und langsam die Zeiten steigern.

2 Kommentare Hypnotiseur am 6.2.14 19:39, kommentieren